Bravo, Kiley Reid’s „Such a Fun Age“ ist such a win! So ein Pageturner, so ein fieses und unterhaltsames Gesellschaftsportrait über white privilege, über die Abgründe zwischen Menschen unterschiedlicher race und Klasse. Zum Plot nur so viel: Emira, eine junge Schwarze ohne große Jobperspektive, arbeitet als Babysitterin bei der weißen Blogger/Journalisten-Familie Chamberlain. Die vermeintliche Normalität dieser Konstellation bricht, als Emira mit dem Kind in den Supermarkt geht und vom Security Staff für eine Kindesentführerin gehalten wird. Alles was danach kommt ist so CRINGY, dass ich die ganze Zeit hin- und hergerissen bin: Feiern, wie subtil und dabei schonungslos Reid beobachtet. Oder vor Wut über das was da abgeht die ganze Zeit ins Kissen beißen. Erstaunlicherweise geht beides, “Such A Fun Age” kann beides, Kontroverses zur Diskussion stellen. Und richtig, richtig gut unterhalten. Den letzten Teil habe ich noch vor mir, wünschte aber ich hätte noch den ganzen Sommer was davon. Definitiv jetzt schon eins meiner absoluten Lieblingsbücher dieses Jahr.
Jetzt lesen: Kiley Reid “Such A Fun Age (Dt.)*
Kiley Reid: Such A Fun Age (Engl.)*



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