Fatma Sagir ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Übersetzerin. Wir haben im Podcast über ihren Lyrik-und Essayband „Alphabet der Sehnsucht. Texte zum Vergessen“ gesprochen: Ein unheimlich sensibles und gleichzeitig kraftvolles Buch über Deutschlands Gastarbeiter:innen. Gewidmet ist es ihren Eltern und damit einer ganzen Generation, deren Leistung – 60 Jahre nach dem Deutsch-Türkischen Anwerbeabkommen – droht, vergessen zu werden. Aber auch den Nachkommenden, die sich im struggle gegen Rassismus noch immer nicht den eigenen, persönlichen Schmerzen zuwenden können. Im Podcast spricht Fatma Sagir über die Wunde, die der rassistische Anschlag von Solingen in ihr hinterlassen hat und die mit Hanau wieder aufgerissen ist. Darüber, dass das Buch nicht (!) in einem deutschen Verlag erschienen ist. Und was dieses Alphabet der Sehnsucht mit Tom Hanks zu tun hat 🙂. Ich wünsche euch ein schönes Hören, trotz der Trauer 🙏🏽❤️. 📔📔📔 Das Gedicht „Was ist Rassismus“ ist gelesen von Nassima Galalou. Das Gedicht „Hanau“ ist gelesen von Max Hoffmann ⚠️⚠️⚠️ TW: Rassistische Sprache, Trauma.
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