Mein absolutes Lieblingsbuch dieses Jahr: Neneh Cherrys memoir hat mich gleichzeitig beflügelt und inspiriert, es hat mich daran erinnert wer ich bin, zurückgeholt in geliebte Zeiten und es hat mich sogar dazu gebracht nebenher eine Playlist zu machen, die ich seitdem on steady repeat höre.
So viel sagte mir Neneh Cherry eigentlich nicht, auch wenn ich sie als kleines Kind bei Top of the Pops „Buffalo Stance“ performen gesehen habe. Damals hab ich nicht gecheckt dass dieses 24-Jährige baddy („huh, sucka!“) auf der Bühne hochschwanger war. Nicht gecheckt hatte ich bis dato auch dass Neneh Schwedin ist und dass sie in Schweden ähnliche Rassismuserfahrungen gemacht hat wie ich. Auch nicht gecheckt hatte ich dass ihr Vater aus Sierra Leone ist und ihr Ziehvater Don Cherry – einer der ganz großen US-amerikanischen Jazzmusiker in den 60er und 70er Jahren.


Neneh Cherry crossed paths with basically everybody: Mohammad Ali, Nelson Mandela, Angela Davis, James Baldwin, Biggi Smalls, Q Tipp von A Tribe Called Quest usw usw. Sie ist für mich der Forrest Gump der jüngeren Musikgeschichte und wie sie das New York oder London der 80er schreibt, über aufkommende Subkulturen wie Punk, Hip Hop und Dancehall, über die Club Kultur der Zeit – it makes me want to go back to the club and it freaked me OUT, in all the best ways.
Ein Leben, gewidmet der Liebe, des Zusammenkommens, des Widerstands, des Auferstehens, der Kunst – can’t praise it enough.

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