Ayòbámi Adébáyò: Bleib bei mir

Ganz ehrlich: Dieses Buch ist so tieftraurig, dass ich mich die ganze Zeit vorm Weiterlesen gefürchtet habe. Aber: der Stoff ist so rich, so intim, so selten zu lesen dass ich es unbedingt empfehlen möchte, vor allem weil er von einer noch jungen Autorin kommt, die sich mit „Bleib bei mir“ auf die hot-new-african-writers-list geschrieben hat. Yejide und Akin wünschen sich ein Kind, aber es will nicht klappen. Akins Familie macht zusätzlich Druck. Und die Sache eskaliert, als eine Zweitfrau ins Haus geholt wird, die endlich für Nachwuchs sorgen soll. Abwechselnd erzählt Ayòbámi Adébayò nun aus der Perspektive von Yejide und Akin, nach und nach ergibt sich ein kompliziertes Bild ihrer Ehe.

„Bleib bei mir“ ist ein Roman über eine tragische Liebe, über Unfruchtbarkeit und Kindstod. Über Familie und Gesellschaft in Nigeria. Und ist, fast schon nebenbei, eingewoben in die politisch bewegte Geschichte Nigerias der 80er und 90er Jahre. Ein tabuisierter, wenig diskutierter und deshalb höchst relevanter Stoff. Super Buch und am Ende, ich sneakpeake jetzt, doch noch ein kleines bisschen Hoffnung, ein kleines bisschen Glück 🌸. Einige hier kennen es, wie hat’s euch gefallen? Wie kommt ihr zurecht mit super traurigen Büchern?

Jetzt lesen: Ayòbámi Adébáyò “Bleib bei mir“*

Ayòbámi Adébáyò: Stay With Me*

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