Bernardine Evaristo: Girl Woman Other

Ja ja ja, ich weiß, für Bookstagram bin ich superduper spät mit Bernadine Evaristo’s „Girl, Woman, Other“. I just never believe the hype 😅🤷🏽‍♀️🙃 Diese Anti-Haltung ist natürlich nicht immer hilfreich, vor allem nicht wenn Trends begründet sind und so nah am Zeitgeist sind wie hier: Bernadine Evaristo hat für „Girl, Woman, Other“ 2019 als erste (!) Schwarze Autorin den Booker Prize gewonnen (too bad nur dass sie sich das Preisgeld teilen musste mit Margeret Atwood, die den Preis bestimmt genauso verdient hatte für den Nachfolger von The Handmaids Tale..) Anyway: Natürlich habe ich mich auch sofort verliebt in Amma, Jazz, Dominique (oh shit Dominique ❤️), Carole, Bummi, LaTisha, Shirley, Winsome, Penelope, Megan/Morgan, Hattie und Grace. Natürlich war ich fasziniert davon, wie Bernadine Evaristo die Geschichten dieser Frauen (eine non-binäre Person ist dabei) verwebt, wie alle miteinander verbunden sind (am Ende, beim Nachsinnen geht nochmal ein 💡 auf.) Ein ganzes Jahrhundert Schwarze Frauengeschichte, die Komplexität von race, gender und Klasse so meisterhaft in die Figuren gelegt und das alles so spielerisch, oft auch sehr, sehr lustig und ironisch, in fließender, poetischer und spielerische Sprache, it was brilliant 💎. Nur vielleicht ein klein bisschen zu didaktisch.. was meint ihr? 😳 Das englische Original habe ich gerade verliehen, deshalb hier der unsägliche deutsche Titel, der mit der nächsten Neuauflage hoffentlich in der Tonne landet. Und zur Ermutigung fürs Lesen auf Englisch: Sobald ich im flow war mit Evaristos Rhythmus und Stil (auf Deutsch) konnte ich auch auf Englisch gut folgen und auch das war es wert. Supadupafly 🦋✈️🪰🛸🛩 .

Jetzt lesen: Bernardine Evaristo “Girl, Woman, Other” (Dt)*

Bernardine Evaristo “Girl, Woman, Other” (Engl.)*

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