Wer hier schon länger mitliest kennt wahrscheinlich meine farbigen Hintergründe – heute hab ich mal davon abgesehen weil mir der @dtv_verlag dieses schöne Tuch geschenkt hat – danke, ich liebe das Grün! Is that Korean? It is made in China 😅 Noch besser ist was drin eingewickelt war nämlich der neue Roman von Min Jin Lee „Gratisessen für Millionäre“: Die koreanisch-us-amerikanische Autorin ist in Seoul geboren und mit acht Jahren in die USA immigriert. In ihrem neuen über 800 Seiten starken Roman geht es um Casey Han, die als Tochter von eingewanderten Eltern ihr Seelenheil im so called American Dream sucht: get rich or die tryin’.. Mit diesen 50 Cent-Ethics fährt Casey, klar, an die Wand und ich bin sehr gespannt, wie Min Jin Lee die Zerrissenheit zwischen koreanischer Herkunft und US-amerikanischem Kapitalismus erzählt. In diesem Zusammenhang auch interessant: Gerade jährt sich zum 60. Mal das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Südkorea. Tausende kamen, um im westdeutschen Steinkohleabbau zu arbeiten, eine kollektive Leistung, die in unserer Erinnerungskultur gar nicht vorkommt. Unsichtbar 🤷🏽♀️☹️. Danke an den dtv Verlag für diese sehr schöne Empfehlung für meinen Lesesommer!




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